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Bevölkerungsinformationen: Fehlanzeige.

Geregelte Bahnen nach dem "Ausnahmezustand"

Geschrieben von Andreas Widmayer

Herrenberg: Feuerwehrleute rücken mitten in der Versammlung zu einem Einsatz aus

"Die Feuerwehr kostet Geld, aber wir wollen auch investieren. Wir hören Jahr für Jahr und spüren fast täglich, dass das Geld gut angelegt ist" betonte Oberbürgermeister Thomas Sprißler bei der Jahreshauptversammlung der Herrenberger Gesamtwehr in der Gültsteiner TV-Halle. Die Wehr befand sich zuletzt im "Ausnahmezustand", wie der kommissarische Kommandant Hartmut Wanner betonte.

Gleich zu Beginn der Versammlung kam Hektik auf, als plötzlich der Alarm beim stellvertretenden Kommandanten André Weiß los ging und ein gemeinsamer Trupp aus den Abteilungen Herrenberg und Gültstein zu einem Kaminbrand in die Herrenberger Belchenstraße ausrückte. Ein Sachschaden entstand dort nicht.

Neues Führungsduo für die Feuerwehr

Geschrieben von Andreas Widmayer

Gültstein: Daniel Oel löst Markus Hübner als Abteilungskommandant ab - Jens Kegreiß wird zum Vize-Chef gewählt

Die Gültsteiner Feuerwehr hat ein neues Führungsduo. Am Freitagabend wurde der bisherige Stellvertreter Daniel Oel zum Abteilungskommandanten gewählt, ihm zur Seite steht künftig Jens Kegreiß. Nach 16 Jahren in der vordersten Reihe, hat sich Markus Hübner dazu entschlossen, kürzer zu treten.

"Ich habe für mich entschieden, dass ich aufhöre", mit diesen Worten leitete Markus Hübner den Tagesordnungspunkt "Wahlen" ein und er stellte sein Amt als Abteilungskommandant zur Verfügung. Zwei Wahlperioden lang stand er der Wehr vor, die am Freitagabend 41 Kameraden in der Einsatzabteilung, zwölf Mann in der Altersabteilung und dazu sechs Ehrenmitglieder zählte.

Zwei hauptamtliche Kommandanten beginnen

Geschrieben von Andreas Widmayer

Herrenberg: Die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Herrenberg blickt auf 224 Einsätze zurück

Thema der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Herrenberg waren am Samstag der Arbeitsbeginn der beiden hauptamtlichen Feuerwehrleute, Beförderungen, ein Rückblick auf das vergangene Jahr und ein Ausblick auf 2017.

"Um zu erzählen, was wir miteinander leisten, dafür bräuchte es mehr als einen Abend", meint Abteilungskommandant Ralf Ruthardt in seinem Rückblick auf das Jahr 2016. Er habe sich deshalb auf einige Einsätze beschränkt, die er im Rahmen der Jahreshauptversammlung herauspflücken möchte. Insgesamt war die Abteilung Herrenberg auf 224 Einsätzen beschäftigt, zwei mehr als im Jahr 2015. "Vier Hauptübungen, zwölf Monatsübungen und 42 Sonderübungen wurden durchgeführt", fasst der Abteilungskommandant zusammen. Die monatlich angebotenen freiwilligen Übungen zu technischen Diensten seien gut angenommen worden. Bei 29 Veranstaltungen, zusammengenommen 320 Stunden, stellte die Feuerwehr den Sicherheitswachdienst. Verschiedenste Lehrgänge wurden von den Mitgliedern der Herrenberger Feuerwehr besucht. Ein großes Lob spricht Ruthardt der Öffentlichkeitsarbeit der Abteilung aus. "Sie sorgt für Personalgewinnung". Zur Herrenberger Abteilung gehören momentan 59 aktive Mannschaftsmitglieder. Zudem werde über Facebook viel Dank und Lob an die Feuerwehrleute herangetragen. An der 150-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr München nahmen die Herrenberger mit einem Löschfahrzeug 12 aus dem Jahr 1932 teil.

Viel zu tun für die Wehr im Jahr 2016

Geschrieben von Andreas Widmayer

Kuppingen - Im Sportheim blickte die Freiwillige Feuerwehr Kuppingens auf das vergangene Jahr zurück.

40 aktive Mitglieder und zwölf Mitglieder in der Altersabteilung gehören derzeit zur Freiwilligen Feuerwehr Kuppingens. Und die waren auch nötig: Seit 15 Jahren verbuchte die Feuerwehr des Herrenberger Teilorts nicht mehr so viele Einsätze, verdeutlichte deren Kommandant Michael Haarer am Samstag im Sportheim. 25 warens, darunter vier Einsätze wegen ausgelaufenen Öls, vier losgegangene Rauchmelder - zwei davon waren Fehlalarme. Die größeren Einsätze resultierten aus acht Bränden, drei Personen- und zwei Tierrettungen.

Dazu kamen unter anderem auch technische Hilfen - der außergewöhnlichste Fall habe, wie Michael Haarer hervorhob, "die Kameradschaft in der Wehr gestärkt". Er ging Ende Oktober über die Bühne: Die Feuerwehr gab sich hier alle Mühe, eine entlaufene Kuh zu finden und sie wieder einzufangen - was auch gelang. Weitere Fälle waren ein Brandmelder-Alarm in der Bäckerei Wuschel, ein brennender Adventskranz und Schwefelgeruch in einem Wohnhaus. Die Eintreffzeit von 15 Minuten bei den dringenden Fällen sei immer eingehalten worden, versicherte der Kommandant. Das schnellste Eintreffen bei einem Einsatz erfolgte innerhalb von sechs Minuten.

Die Jugendarbeit ist vorbildlich

Geschrieben von Andreas Widmayer

Oberjesingen: Bei der Feuerwehr gibt es zwei geplante Wechsel im Führungsgremium

Schaut man nur auf die Einsätze, so verlief 2016 "normal" für die Feuerwehrabteilung Oberjesingen. 13 Mal mussten die 37 aktiven Kameraden ausrücken, fünf Mal lautete die Alarmmeldung "Brandeinsatz", ein Mal "technische Hilfeleistung". Beim Blick auf das Drumherum war das zurückliegende Jahr "das Gegenteil von ruhig", sagte Abteilungskommandant Markus Reich.

Markus Reich zitierte in seinem Bericht die berühmten Zeilen der im Weg liegenden Steine. Doch ganz im Kästnerschen Sinne haben auch die Oberjesinger daraus etwas "Schönes" gebaut. Etwas Rotglänzendes mit vier Reifen, das seit Anfang Dezember in der Fahrzeughalle steht und die Abkürzung LF10 trägt. Das Löschfahrzeug ersetzt das LF8 mit dem Baujahr 1985, das "dienstälteste" Einsatzfahrzeug der Herrenberger Gesamtwehr.