Geschichte und Brandchronik
| 2009 |
Die Wettkampfgruppe der Kuppinger Wehr machte durch Erfolge auf sich aufmerksam. Im Juli bei der Feuerwehrolympiade im tschechischen
Ostrava erreichte die Mannschaft nach Löschangriff und Staffellauf einen hervorragenden 15. Platz und war damit bestes deutsches Team. Die Gerätehaussanierung ging im Frühjahr mit der Dacherneuerung weiter. Kevin Keuler, Daniel Reichenecker und Oliver Roscher wurden zum Feuerwehrmann ernannt, Diana Heselschwerdt zur Oberfeuerwehrfrau und Peter Nüßle zum Hauptfeuerwehrmann. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Herbert Kohler mit einem Weinpräsent geehrt. Kohler war 20 Jahre lang Abteilungskommandant in Kuppingen gewesen. Ewald Stöffler wurde für 50 Jahre Dienstjubiläum gefeiert. |
![]() 40-Jährige Mitgliedschaft von Herbert Kohler (rechts) |
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| 2007 |
Bei der Hauptversammlung im Kuppinger Sportheim wurden Diana Heselschwerdt und Christian Giangrande in die Abteilung eingestellt.
Diana war zuvor bereits bei der Jugendfeuerwehr in Herrenberg. Die jährliche Hauptübung der Gemeinden Affstätt, Oberjesingen und Kuppingen fand am 21.4.07 bei der Glaserei Dengler statt. --> Bilder von der Übung 1. und 2.9. veranstalteten wir das 3.Schierafescht mit Kuppelcup. 9 Mannschaften kämpften gegeneinander um die Pokale. Sieger wurde dieses Jahr die Haslacher Mannschaft in einem spannenden Finale gegen den zweimaligen Cup-Sieger aus Jettingen. 3. Werkfeuerwehr Klinikum Nordschwarzwald, 4. Gärtringen 2, 5. Kuppingen, 6. Sulz a. Eck, 7. Gärtringen 1, 8. Gomadingen-Steingebronn, 9. Oberjesingen Bis spät in die Nacht wurde noch gefeiert. Auch am Sonntag lockte die Sonne bei herrlichem Wetter viele Gäste zur Mofängerhocketse. Am Nachmittag wurde direkt vor den Gästen eine Rettung aus einem verunfalltem Fahrzeug demonstriert. |
| 2006 |
Die jährliche Hauptübung der Gemeinden Affstätt, Oberjesingen und Kuppingen fand am 26.5.06 in der Grundschule statt. --> Bilder von der Übung Am 1.7.06 fand in Gültstein die Abnahme der Leistungsabzeichen Baden-Württemberg in Bronze Silber und Gold statt. 2 Kuppinger Gruppen, unter der Führung von Hartmut Stöffler erreichten in tadellosen Übungen das Goldene Leistungsabzeichen. 2.9. und 3.9. bei schönstem Wetter veranstalteten wir das 2.Schierafescht mit Kuppelcup. In diesem Jahr verstarb unser Kamerad Otto Wacker. |
![]() Otto Wacker |
| 2005 |
Beim Keisfeuerwehrtag in Magstadt errangen 2 Gruppen das Silberne Leistungsabzeichen Baden-Württemberg.
Am 17.9.05 veranstalteten wir erstmals das Schierafescht mit Kuppelcup. Nachmittags traten 7 Mannschaften gegeneinander an und
kämpften gegeneinander um den Pokal. Nach einem unterhaltsamen und spannenden Wettkampf konnte sich die Gruppe Jettingen 2 als
Sieger feiern lassen. 2. Gärtringen 1, 3. Deckenpfronn, 4. Gärtringen 1, 5. Haslach, 6. Jettingen 1, 7. Kuppingen. Ab 20:00 Uhr
unterhielten 2 Mann mit Gesang, Gitarre und Akkordeon das Publikum in der Scheune mit Liedern zum schunkeln und mitsingen. Die jüngeren
Gäste vergnügten sich in der Florentinenbar mit POP, Rock und Technomusik. --> Bilder von der Hocketse am Sonntag Dieses Jahr verloren wir mit Walter Reinhardt und Erwin Lachenmann gleich zwei Kammeraden die sich über 50 Jahre in den Dienst der Kuppinger Feuerwehr stellten. |
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![]() Walter Reinhardt |
![]() Erwin Lachenmann |
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| 2004 |
Beim Keisfeuerwehrtag am 10.7.03 in Rutesheim errangen 2 Gruppen das Bronzene Leistungsabzeichen Baden-Württemberg.
Deutsche Meisterschaft in Halle a. d. Saale: Trotz einem sehr guten Training stand in diesem Jahr Fortuna anderen Mannschaften zur Seite.
Nach einigen Fehlern und dadurch auch noch Nervosität, mussten wir uns mit einem 17. Platz unter 39 Mannschaften geschlagen geben. |
| 2003 |
18.1.2003 Jahreshaupversammlung: Kommandant Jürgen Heselschwerdt konnte mit Kai Kohler, Michael Haarer, Ferdinand Scheuring,
Benjamin Mayer, und Benjamin Koch 5 neue Kameraden begrüßen.
Am 10. und 11. Mai veranstaltete die Jugendfeuerwehr Herrenberg ihr Aktionswochenende im Gerätehaus.
Bei der gemeinsamen Hauptübung der Abt. Affstätt, Kuppingen und Oberjesingen am 14.6.03 in Affstätt
wurde das Gäu durch ein starkes Unwetter mit Hagel heimgesucht. Die Übung wurde plötzlich zum Einsatz.
Im gesamten Stadtgebiet mussten zerborstene Dachfenster und Glaslichtkuppeln provisorisch abgedichtet werden. Unsere Wettkampfgruppe qualifizierte sich in Ulm mit dem 2. Platz für die Deutsche Meisterschaft in Halle a. d. Saale 2004. In diesem Jahr wurden 40 Lehrgänge besucht für die von unseren Kameraden 1148 Std. oder 48 Tage zusätzlich benötigt wurden. Im November verstarb unser Ehrenkommandant Wilhelm Mayer. Er baute die Wehr nach dem Krieg wieder auf und war 30 Jahre Kommandant. |
![]() Wilhelm Mayer |
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| 2002 |
26.1.2002 Jahreshaupversammlung. Kommandant Albrecht Schill stellte sich nicht mehr zur Wahl. Als Nachfolger wurde Jürgen Heselschwerdt
zum Kommmandant gewählt, und als Stellvertreter Jürgen Dieter.
Am 6.7.2002 erkämpften sich beim Kreisfeuerwehrtag in Bondorf 2 Kuppinger Gruppen das Silberne Leistungsabzeichen. --> Bilder vom Leistungsabzeichen Im laufe des Jahres wurde die Ausbildung der Mannschaft erweitert. 4 Grund-, 8 Maschinisten-, 3 Sprechfunker-, 1 Atemschutz-, 6 Technische Hilfeleistungs- und 1 Gruppenführerlehrgang wurden absolviert. 10 Einsätze gab es im laufenden Jahr 2002. Unser Kamerad Hans Braun verstarb unter tragischen Umständen. Lange Jahre war er Gruppenführer, und führte mehrfach die Gruppen bei Leistungsabzeichen an. Auch bei der Wettkampfgruppe arbeitete er von Beginn an mit. Mit Hans verlieren wir einen Leistungsträger der Kuppinger Feuerwehr. |
![]() Hans Braun |
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Zum 25 jährigen Dienstjubiläum konnten wir unsere Kameraden Martin Brenner und Rolf Marquardt gratulieren. |
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![]() R. Marquart, M. Brenner, A. Schill, J. Heselschwerdt |
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| 2001 |
22. - 28. Juli 2001 Die Wettkampfgruppe holt eine Goldmedaille in Kuopio. --> Bilder vom Wettkampf 15.11.2001: Nach 2 jähriger Bauzeit in Eigenleistung, wurde uns von OB Dr. Gantner unser erweitertes und neu renoviertes Gerätehaus übergeben. |
| 2000 |
22. - 25. Juni 2000 Die Wettkampfgruppe qualifiziert sich in Augsburg für die Feuerwehr-Olympiade in Finnland. |
| 1999 |
1.1.1999 Mitten in der Silvesterparty ging um 1:40 Uhr ein Feueralarm ein. Wir wurden nach Oberjesingen gerufen, wo vermutlich durch
Silvesterknaller ein älteres Haus in Flammen stand. Durch die starke Rauchentwicklung wurden sämtliche Atemschutzgeräteträger benötigt.
12 Mann waren bis ca. 4:30 Uhr beschäftigt.
5. bis 9. Mai 1999 Besuch bei unserer Partnerwehr in Diesendorf. Hier wurde das 90 jährige Gründungsfest der Feuerwehr gefeiert.
25.5. Brand in der Feldscheune Haarer im Gültlinger Weg. Das Gebäude wurde trotz beherztem eingreifen ein Raub der Flammen. Für viele
Kuppinger war diese Scheune historisch, da man dort entweder seine erste Zigarette geraucht oder mit der ersten Freundin im Heu gelegen
hat. 26.12. der Orkan Lothar zeigte auch in Kuppingen seine Zerstörerischen Kräfte. Ab 11:55 Uhr waren die Männer beschäftigt umgestürzte
Bäume und herabgefallene Ziegel von den Strassen zu beseitigen. |
| 1998 |
28. Oktober 1998 2:50 Uhr: PKW-Brand in der Fuchsberg Strasse. Bis zum eintreffen des Löschfahrzeugs war an dem Wagen nicht mehr viel
zu Retten. Der Wagen verkraftete vermutlich die Wahlsiegfeier der SPD nicht.
19.12.: Verkehrsunfall Nufringer Strasse. Eine eingeklemmte Person mußte befreit werden. Öl und Benzin wurde mit Bindemittel von der
Strasse beseitigt. |
| 1997 |
Hauptversammlung am 11.1.1997 Nach 20 Jahren als Kommandant stand Herbert Kohler für eine neue Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung. Er wollte Platz für jüngere machen. Als Nachfolger wurde Albrecht Schill (bisher Stellvertreter) zum neuen Kommandanten gewählt. Als Stellvertreter wurde Jürgen Heselschwerdt gewählt. 23.3. Dachstuhlbrand in der Widdersteinstrasse. 50 Mann aus Kuppingen und Herrenberg waren von 2:00 Uhr bis 5:00 Uhr morgens im Einsatz. Durch eine Chemische Reaktion von Holzschutzmittel war der Brand entstanden. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. 8.11. gegen 20:00 Uhr. Verkehrsunfall auf der Nufringer Strasse. Wegen zu hoher Geschwindigkeit Überschlug sich das Fahrzeug. Der Fahrer starb an der Unfallstelle, weil er nicht angegurtet war. Eine Fahrzeugbesatzung war mit Aufräumarbeiten am Ort. |
| 1995 |
8. Februar Nach einem Routineeinsatz sah es aus. Otto-Hahn-Str. 10, unmittelbar neben dem Feuerwehrhaus. Eine Maschine wurde im
Industriegebäude mit Feuerlöschern abgelöscht. Nach 20 Minuten war der Einsatz beendet. Das Gebäude war durch Ruß und Rauch des vermutlich
längeren Schwelbrandes in Mitleidenschaft gezogen. Die Kammeraden aus Sindelfingen mit dem Meßwagen wurden angefordert. Übelkeit und
Erbrechen eines Feuerwehrmannes gaben Anlaß die Einsatzstelle zu sperren. Restmengen Nitroser Gase und Blausäuren wurde festgestellt.
Sechs Wehrmänner wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
23. - 26. Juni: 125. jähriges Jubiläum in Verbindung mit dem Kreisfeuerwehr Tag. In diesem Jahr leisten 47 Mann Feuerwehrdienst,
unterstützt von der 12-köpfigen Altersabteilung. |
| 1993 |
24. Februar: Brand im gerade erst renovierten alten Schulhaus Knappengasse 24. Siebzehn Bewohner wurden aus dem Schlaf geholt und
mußten in Notunterkünften untergebracht werden. Die Kuppinger Vereine verloren vorübergehend ihre Vereinszimmer. Das alte Fachwerkgebäude
konnte erhalten werden. Der Dachstuhl war ausgebrannt, die anderen zwei Stockwerke durch Wasser teilweise in Mitleidenschaft gezogen.
Ein Feuerwehrmann wurde Verletzt. |
| 1992 |
Am 19. März wurde uns ein neues LF8/6 mit 600 Liter Wassertank der Firma Ziegler übergeben.
Am 17. Oktober im Anschluß an eine Hauptübung folgte die Schlüsselübergabe des neuen MTW Ford Transit FT100 durch Rolf Neuffer,
Inhaber des Autohaus Neuffer, der den MTW lieferte. Der Ausbau für die feuerwehrtechnische Beladung wurde von der Kuppinger Wehr unter
Regie ihres Kammeraden Gerhard Brenner selbst übernommen.
Nach 23 Jahren treuem Dienst konnte man sich nun vom alten LF8 trennen. Der CVJM Strümpfelbach erwarb das Fahrzeug und schenkte
es ihrer ungarischen Partnergemeinde wo es weiterhin zur Brandbekämpfung eingesetzt wird. |
| 1987 |
3. Juli Schweres Gewitter zog übers nördliche Gäu. Bis zu 90 Liter/qm Regen in kurzer Zeit, verwandelt auch Kuppingen in eine
Seenlandschaft. Richtung Nufringen bewegten sich gewaltige Wassermassen, die dann zum Katastrophenalarm führten. Nach stundenlangen
Einsatz wurde die Wehr in den Abendstunden nach Nufringen gerufen, wo man bis zum Abend des 4. Juli Nachbarschaftshilfe leistete.
8. November Funkwecker schrillten um 4:07 Uhr bei den Wehren in Kuppingen und Herrenberg. In der Hemmlingstraße stand ein städtisches
Gebäude mit zwei angrenzenden Scheunen in Flammen. Durch schnelles Eingreifen der Wehren wurde in der engen Bebauung größeres Ausmaß
verhindert. Die zwei Scheunen wurden ein Raub der Flammen. Brandursache: technischer Defekt in der Elektrik des Wohnhauses, das von
ausländischen Mitbürgern bewohnt wurde. Personen kamen nicht zu Schaden. |
![]() Gebäude in Flammen |
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| 1986 |
1. Januar: Acht Stunden und neunzehn Minuten war das neue Jahr alt, als dicker Rauch aus allen Fugen und Ritzen des
Rathauses drang. Ein Kuppinger Feuerwehrmann bemerkte dies, und drückte den Knopf der Sirenen, der an dem Gebäude angebracht war.
Rasche Alarmierung der Wehren aus Kuppingen und Herrenberg war somit gewährleistet. So konnte das im 15. Jahrhundert erbaute Gebäude
von der Vernichtung bewahrt werden. Noch am selben Tag wurden alle Akten und Archivstücke im nahegelegenen alten Schulhaus untergebracht,
wo auch das Bezirksamt für die nächsten Monaten eine neue Bleibe fand. Unter Leitung von Kreisbrandmeister Ehmann und Kommandant Kohler
konnte die Kuppinger Geschichte gerettet werden. Brandursache war ein elektrischer Nachtspeicherofen.
Anfang des Jahres Gründung der Wettkampfgruppe für CTIF-Wettkämpfe.
18. März 13:25 Uhr: Ein lichterloh brennendes Gebäude in der Oberjesinger Str. 13 bei Richard Marquardt fanden die Feuerwehren aus
Kuppingen und Herrenberg vor. 27 Stück Vieh wurden unter Einsatz von schwerem Atemschutz gerettet. Das Wohnhaus konnte schadlos gehalten
werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden des darauffolgenden Tages. |
![]() Rathausbrand |
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| 1984 |
Am 19. Oktober war es soweit, Das neue Feuerwehrhaus in der Otto-Hahn-Straße wurde der Wehr Übergeben. Nach über 10jähriger
Wartezeit hatten wir nun ein, dem technischen Standard entsprechendes Haus. Ein Grundstein für die junge Generation war gelegt.
In der Ausbildung und Übung waren dadurch bessere Möglichkeiten vorhanden. Zentrale mit Funk und Telefon, Einsatzpläne und Gerätschaften
in einem Haus, gewährleisten im Ernstfall einen gezielten und zweckmäßigen Einsatz. Auch als Treffpunkt für die Bevölkerung nimmt das
Gerätehaus seither bei manchen Anlässen einen besonderen Stellenwert ein. Kindergarten und Schule sind regelmäßige Besucher, wenn es
um vorbeugenden Brandschutz geht. Das Angebot von DRK und Feuerwehr mit je einer Hocketse im und ums Gerätehaus werden gerne wahrgenommen
und sind fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft. |
| 1980 |
15. Januar Gegen Abend des kalten Januartages (minus 15 Grad C), Feuer im Anwesen von Friedrich Böß, Jettinger Str. 12.
Unter schwierigsten Bedingungen wurde der Brand unter Kontrolle gebracht. Bis in die frühen Morgenstunden war man mit dem
ablöschen Beschäftigt, da der Mieter, ein ausländischer Mitbürger, die Scheune und das Dachgeschoß als Reifen- und Stofflager
benutzte. Brandursache: Brandstiftung durch zwei Jugendliche. |
| 1977 |
In der Hauptversammlung der Ortswehr vom 15.1.1977 wurde Wilhelm Mayer nach 51jähriger Dienstzeit, und davon 31 Jahre als
Kommandant verabschiedet und zum Ehrenkommandant ernannt. Er wurde mit der Goldmedaille der Gemeinde Kuppingen ausgezeichnet.
Zum Nachfolger wurde Herbert Kohler, der bisherige Stellvertreter gewählt. |
| 1973 |
Durch den Anschluß der Gemeinde Kuppingen zur Stadt Herrenberg im Jahr 1971 erfolgt nun auch die Gründung der Gesamtwehr Herrenberg,
in die die Freiwillige Feuerwehr Kuppingen gleichberechtigt eingereiht wird. |
| 1971 |
Der Bau eines Feuerwehrgerätehaus mit Bereitschaftsraum für das DRK wird geplant. |
| 1970 |
Das 100jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Kuppingen vom 6. bis 8. Juni war ein gelungenes Fest mit Schau- und Hauptübungen,
Festzug und Kindernachmittag. |
| 1969 |
Am 21. April Vormittags, geriet die Scheune des Anwesens Hintere Gasse 5a, Stefan Scheuring und Emil Weber, mit Erntevorräten
und landwirtschaftlichen Maschinen infolge Kurzschluss in Brand. Neben Herrenberg gab auch Oberjesingen Brandhilfe. |
![]() Scheune von Stefan Scheuring |
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| 1968 |
Übergabe des neuen LF 8-TS mit zusätzlich eingeschobener TS 8-8. Kommandant Wilhelm Mayer erhält das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 40jährige Dienstzeit. 19. Juni: Infolge eines Blitzschlag brannte die Scheune im Kattenbrunner Weg 20 der Helene Mayer nieder. Der Sohn des Pächters wurde durch dem Blitzschlag verletzt. |
![]() Scheune von Helene Mayer |
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| 1962 |
Regierungspräsidium und Landratsamt legten der Gemeinde nahe, anstelle der TS8 ein Motorfahrzeug TSF mit eingeschobener
Tragkraftspritze anzuschaffen. Diese Anschaffung mußte jedoch wegen fehlender Unterkunft verschoben werden.
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| 1961 |
1000 Jähriges Jubiläum der Gemeinde Kuppingen. Bei diesem 10 tägigen Großfest waren die Wehrmänner mit allen Händen gefordert. Vom Kassieren der einzelnen Veranstaltungen bis zum Absperren der Strassen. Und für den Historischen Festzug hatten die Männer einige Festbilder zur Schau gestellt. |
| 1957 |
Kommandant Wilhelm Mayer der seit April 1926 bei der Feuerwehr ist und 1937-1940 schon Löschmeister und Gruppenführer war,
erhielt das silberne Verdienstkreuz für seine Tätigkeit. 4. September 17:10 Uhr Feueralarm für die Wehr. Brand in der Kapellengasse.
Das Gebäude von Gotthilf Dürr steht in Flammen. Die Wehren aus Herrenberg und Böblingen wurden zur Hilfe gerufen. Mit vereinten Kräften
gelang es, das Feuer einzudämmen und auf die Scheune zu beschränken. Das Wohnhaus erlitt schwere Wasserschäden. das angrenzende
Wohngebäude konnte mit leichten Brand- und Wasserschäden gerettet werden. Der Brand entstand durch ein zündelndes Kind.
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| 1955 |
Am 22.5. Feuerwehrfest in Öschelbronn. Erstmals nahm eine Gruppe der Wehr an einem Wettbewerb teil. 1. Platz. Diese Auszeichnung
wurde natürlich entsprechend gefeiert.
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| 1954 |
Als Alarmanlage hatte man eine Feuersirene auf dem Rathaus installiert.
Am 31.5. gegen 18:00 Uhr kam es durch einen Blitzschlag während eines schweren Gewitter zu einem Brand in der Raingasse
(heute Albrecht Haut Gasse). Die Scheune des Jakob Nüßle stand in Sekunden in vollen Flammen. Glücklicherweise kam gerade
der Arbeiterbus von Daimler-Benz, so standen einige Feuerwehrmänner sofort zur Stelle. Sechs Minuten später hatte das erste
Rohr Wasser. Die Ehefrauen brachten so nach und nach Helm, Gurt, Stiefel und Arbeitsanzug ihren Männern zum Einsatzort. Die
Feuerwehren aus Herrenberg und die Werkfeuerwehr der Firma Daimler-Benz wurden wegen der engen Bebauung ebenfalls angefordert.
Eine angrenzende kleine Scheune mußte vorsorglich abgebrochen werden, um ein Übergreifen auf ein Wohnhaus zu verhindern.
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| 1951 |
Die Tragkraftspritze stellte sich als typisches Nachkriegsgerät mit erheblichen Mängeln heraus und mußte im Juli durch eine
Tragkraftspritze TSW 508L mit Federanwurfvorrichtung und Anhänger TSA ersetzt werden.
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| 1946 |
Nach dem Krieg begann unter Kommandant Schill, besonders aber unter dem seit 1946 fungierenden Kommandanten
Wilhelm Mayer, der zielstrebige Aufbau der jetzigen Wehr. Sie zählte anfangs nur 25 Mann. Zunächst mußte auch die Feuerwehr
entnazifiziert werden. Belastete und während der Besatzungszeit auch Minderbelastete durften nur einfache Feuerwehrmänner sein
und keine Stellung mit Kommandogewalt mehr begleiten. Es folgte dann so schnell wie möglich ein umfassendes Beschaffungsprogramm
für Geräte aller Art. Die Gemeinde bestellte bei der Fa. Magirus in Ulm, eine neue Tragkraftspritze mit Zubehör, Dazu kamen Schläuche
und Kupplungen. |
![]() Wilhelm Mayer |
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| 1945 |
April Beim Einmarsch der Franzosen geraten durch Kampfhandlungen das Gasthaus zur 'Krone', die Anwesen Kempf, Emil Weber, die
Scheune des Nachtwächters Johannes Rauser in der Hinteren Gasse, sowie die Feldscheunen von Jakob Kohler, Emil Sickeler, Wilhelm
Stickel, Hermann Pantle und Fritz Schill am Kattenbrunner Weg in Brand und werden vernichtet.
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| 1943 |
Ein Feierweiher mit 145 cbm Fassungsraum wurde fertiggestellt.
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| 1941 |
Eine tragbare Kraftspritze, 100 m B-Schlauch und 2 Kübelspritzen sollten beschafft werden. Der Bürgermeister hielt jedoch die
Arbeiten am Magazin für vordringlich und die Beschaffung einer Motorspritze für nötig, da in Herrenberg eine Motorkraftspritze
zur Verfügung stand. Der 2. Weltkrieg stellte die Wehr vor große Schwierigkeiten. Da alle Wehrfähigen einrückten, mußte sich Kommandant
Paul Kraiß, der 1937 Bürgermeister Reinhardt als Leiter der Wehr abgelöst hatte, und als auch er eingezogen wurde, sein Nachfolger
Friedrich Schill mit nicht wehrfähigen Männern und alten Leuten behelfen. Man machte wieder Dienst bis zum 60. Lebensjahr und die Wehr
bestand noch aus ca. 30 Leuten. |
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![]() Friedrich Schill |
![]() Paul Kraiss |
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| 1939 |
80 m C-Schläuche, 1 Schiebeleiter und 1 Schlauchkarren wurde Angeschafft.
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| 1937 |
Oberbrandmeister Martin Reinhard führte die Freiwillige Feuerwehr, Brandmeister war Friedrich Schill, dazu kamen noch 5 Löschmeister.
Die Mannschaften setzten sich aus 5 Oberfeuerwehrmännern, 1 Elektriker, 2 Hornisten, 2 Tambouren, 4 Sanitätern und 55 Wehrmännern
zusammen. Der Anschaffung der mechanischen Magirus-Zweiradleiter, folgten bis in die Jahre des 2. Weltkriegs hinein weitere
Beschaffungen, Feuerwehrhelme, Halsbinden, Pfeifen, Hupen, Steiggurte, Äxte und Strahlrohre.
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| 1936 |
Der Anstoß zur Bildung einer Freiwilligen Feuerwehr in Kuppingen kam, als laut Erlaß des Württembergischen Innenminister vom 24.3.1936
das Feuerlöschwesen in Württemberg einheitlich nach dem Reichsfeuerwehrgesetz geregelt werden sollte. Die Regelung erforderte die
Beschaffung einer mechanischen Leiter sowie die Aufstellung eines Löschzugs und eines Löschtrupps. Man benötigte dann noch ca. 40 bis
50 Mann und nicht mehr über 100 Mann wie bei der Pflichtfeuerwehr. Gleichzeitig wurde durch das Gesetz die Feuerwehrdienstpflicht auf
das 18. bis 60. Lebensjahr ausgedehnt. Empfahl sich schon hiernach die Aufstellung einer Freiwilligen Feuerwehr, so noch mehr, weil eine
Pflichtfeuerwehr verpflichtet werden sollte, wöchentlich 2 Stunden zu Üben, nicht in Feuerwehrverbände aufgenommen werden durfte und
fortan keine Beschaffungsbeiträge von der Zentralkasse für das Feuerlöschwesens mehr erhielt. Bürgermeister Reinhardt verfügte daher
am 27.4.1936 die Umwandlung der Pflichtfeuerwehr in eine Freiwillige Feuerwehr. Alle Pflichtigen, die keinen Dienst in der Wehr taten,
mußten fortan gestaffelte Feuerwehrabgaben bezahlen. Berechtigt zum Feuerwehrdienst waren alle männlichen Einwohner vom 20. bis 50.
Lebensjahr. Die neugebildete Freiwillige Feuerwehr übernahm den gesamten Feuerlösch- und Rettungsdienst in- und außerhalb des Orts und
bei Waldbränden. Sie unterstand den Anordnungen der Kreispolizeibehörde, der Bezirksfeuerlöschordnung und der Waldfeuerwehrordnung.
Organisation, Ausrüstung, Bestellung der Führer, Ausbildung und innerer Dienst erfolgten gemäß Erlaß des Reichsministers und des
Württembergischen Minister des Inneren.
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| 1932 |
Es erfolgte eine Neuorganisation mit dem Ziel, die Wehr "von dem lästigen und hindernden Überstand" an Mannschaften zu befreien,
und am 12/13. Mai 1932 erließ der Gemeinderat eine neue Ortsfeuerlöschordnung. Es blieb aber bei der Einteilung in 4 Züge (Steiger,
Hydrantenmannschaft, Spritzenmannschaft, Flüchtlings- und Wachmannschaft), und bei der Pflichtfeuerwehr.
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| 1931 |
Allmählich stellte sich das Problem einer Freiwilligen Feuerwehr. Im Oktober regte der Württembergische Landesfeuerlöschinspektor
anläßlich einer Besichtigung die Bildung einer höchstens 80 Mann starken Freiwilligen Feuerwehr an.
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| 1920 |
Die Motorisierung schritt weiter voran. Eine neue Automobilfeuerspritze der Fa. Daimler-Benz in Sindelfingen leistete bei
gefährlichen Ortsbränden Löschhilfe.
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| 1905 |
In diesem Jahr erfolgte die Einrichtung einer Hochdruckwasserversorgung in Kuppingen. Sie ermöglichte eine weitere Umbildung der
Pflichtfeuerwehr. Es war jetzt möglich, das Wasser direkt den Hydranten der Wasserleitung zu entnehmen und die Bedeutung der
Spritzen trat entsprechend zurück. Die Übungen wurden am Schafhaus und am alten Schulhaus abgehalten. Jeder Mann erhielt pro
Übung 20-30 Pfennig. Der Beitrag der Gemeinde für die Feuerwehr betrug 150RM.
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| 1886 |
Eine Steigerabteilung wurde neu aufgestellt, das machte eine Umorganisation der Wehr notwendig. Sie war schon bisher Überwiegend
eine Pflichtfeuerwehr gewesen. Aber wenigstens für die Steiger sollte man auf freiwillige Mitglieder zurückgreifen. Als dies nicht vollständig glückte und der Gemeinderat doch noch einige Männer zwangsweise einteilen mußte, erachtete er es schließlich für das Einfachste, die gesamte neue Feuerwehr als "Pflichtfeuerwehr" zu bezeichnen, wie es in den Beschlüssen des Gemeinderats vom 16.6.1886 und 4.2.1887 bekundet. Feuerwehrdienstpflichtig waren alle im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte befindlichen männlichen Einwohner vom 20. bis zum 48. Lebensjahr mit Ausnahme der Kranken und Gebrechlichen, des Ortsgeistlichen, der Lehrer, Amts- und Polizeidiener, Feld- und Waldschützen und Nachtwächter. Besonderer Wert wurde auf die Geräteverwaltung gelegt. Die Wasserversorgung stützte sich auf einen laufenden, 13 der Gemeinde gehörige und 26 private Pumpbrunnen sowie eine größere Wassermühle. Die Mannschaft besaß: 50 Messinghelme, 50 tuchene Dienströcke, 50 Paar Tuchhosen, 44 Steigergurte, 6 schmälere Gurte, 8 Beile mit Taschen, 18 Steigerlaternen, 14 Steigerseile je mit einem Karabiner, 21 Schlingen, 4 Gurtkarabiner, 2 Signalhörner, 2 zweitönige Hupen, 8 eintönige Hupen, 15 Signalpfeifen, 1 Trommel, 2 Rettungssäcke, etliche farbige Roßhaarbüsche, 150 mehrfarbige Armbänder zur Unterscheidung der einzelnen Abteilungen und 1 Holzhammer. |
| 1880 |
Die neue Feuerlöschordnung vom Januar erwähnt zwar noch eine Freiwillige Feuerwehr, es wird aber nicht klar, welche Abteilung damit
gemeint ist, vielleicht die Spritzenmannschaft.
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| 1870 |
Zur Handhabung des neuen Geräts beschlossen Gemeinderat und Bürgerausschuß am 20. - 21. März 1870 eine bessere Löschmannschaft unter
dem Titel "Freiwillige Feuerwehr" ins Leben zu rufen. Bereits im November 1869 hatten sich 40 junge Männer schriftlich zum Beitritt
bereit erklärt. Der Gemeinderat wählte einen "Oberkommandanten" und dessen 1. Stellvertreter, nahm den Entwurf von Statuten in Aussicht,
schaffte die nötigsten Geräte auf Kosten der Gemeinde an, verband aber damit geeignete Bestimmungen, um einen "willkürlichen Austritt der
einzelnen Mitglieder" oder gar eine "Auflösung des Vereins" unmöglich zu machen. Die neuaufgestellte Freiwillige Feuerwehr stellte wohl
nur die Bedienungsmannschaft für die beiden Feuerspritzen, im Übrigen war die Bürgerschaft nach wie vor zur Hilfeleistung bei Brandfällen
in- und außerhalb des Ortes eingeteilt.
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| 1840 |
Etwa 20 Jahre später erläßt die Gemeinde Kuppingen eine weitere Feuerlösch-Ordnung. Sie brachte eigentlich keine Fortschritte,
ist viel einfacher gehalten und geht nicht auf Einzelheiten ein. Es sollte darauf gesehen werden, daß der Gemeinderat alljährlich
die erforderliche Mannschaft für die Leitern und Haken einteilt. Erst die Anschaffung einer neuen Kurz'schen Saugfeuerspritze mit
200 Fuß langen Schläuchen, welche neben die alte Stoßfeuerspritze trat, erforderten eine Neuorganisation des Feuerlösch- und Rettungsdienstes.
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| 1819 | In diesem Jahr wurde der Kuppinger Stab, bestehend aus den Gemeinden Kuppingen, Affstätt und Oberjesingen, aufgelöst. Dadurch gewannen die einzelnen Gemeinden volle Selbständigkeit. Auch Kuppingen hatte jetzt für das Feuerlöschwesen alleine aufzukommen. So wurde das Geschäft der Feuerschau zwischen der Gemeinde und dem Oberamt Herrenberg geteilt. Die Lokalfeuerlöschordnung von 1836 gibt einen ersten umfassenden Überblick über die Anstalten, welche beim Ausbruch eines Brandes in Kuppingen Üblich waren sowie über Stärke, Einteilung und Ausrüstung der zum Feuerlösch- und Rettungsdienst verpflichteten Einwohner. |













